Monsanto - Dreßel

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Monsanto

Saatgut

Monsanto muss Millionenentschädigung an US-Kleinstadt zahlen

05.08.2014


Es ist ein erster Erfolg im Kampf gegen den auf Gentechnik spezialisierten Saatguthersteller Monsanto. Eine kleine Stadt im US-Bundesstaat West Virginia hat erfolgreich vor Gericht auf Schadensersatz gegen den Großkonzern geklagt. Dieser muss nun 93 Millionen Dollar Entschädigung zahlen, da die Monsanto-Fabriken die gesamte Stadt vergifteten.

Kleinstadt kontaminiert

Konkret ging es in dem Fall um eine Fabrik, welche von 1948 bis 2004 das hochgiftige Entlaubungsmittel „Agent Orange“ in der Stadt „Nitro“ herstellte. Agent Orange wurde während der Dutzenden Kriege der USA, etwa in Vietnam, in sogenannten „Napalmbomben“ eingesetzt. Es gilt als chemischer Kampfstoff. Zahlreiche Kriegsverletzte, aber auch Studien zeigten die verheerenden Auswirkungen dieses Mittels auf die Gesundheit des Menschen. In kontaminierten Gebieten treten zudem häufig schwere körperliche und geistige Behinderungen bei Neugeborenen auf. In der Stadt Nitro war durch die Dämpfe der Fabrik nahezu jedes Haus kontaminiert.

Kampfstoffe nun in Unkrautvernichtern für Gärten

Monsanto muss nun die Dekontamination von 4500 Häusern, Tests über mögliche gesundheitliche Schäden der Bevölkerung und auch deren Behandlung bezahlen. Mitarbeiter von Monsantos ehemaliger Kampfstofffabrik sind von diesen Maßnahmen übrigens ausgeschlossen, obwohl bei ihnen die größte Gefahr von schweren gesundheitlichen Schäden bestünde.

Mittlerweile ergaben Untersuchungen in den USA, dass der Stoff Glyphosate, welcher in
Agent Orange verwendet wurde, in dem Unkrautvernichter RoundUp“ zu finden ist. Vermutet wird, dass Monsanto so nach dem Ende des Einsatzes von Agent Orange seine Restbestände loswerden möchte. Damit gelangt der chemische Kampfstoff in die Erde und schließlich in Obst und Gemüse.

Agrarkonzerne Monsanto und Syngenta wollen fusionieren

26.06.2014

Zu einer Megafusion könnte es im Bereich der globalen Agrarindustrie kommen. Der US-Agrarkonzern Monsanto plant eine Übernahme des Schweizer Pflanzenschutzmittelherstellers Syngenta. Dies beflügelte die Aktienmärke, Syngenta-Aktien stiegen um sieben Prozent im Börsehandel. Die Übernahme von Syngenta könnte mit steuerlichen Aspekten bei Monsanto zusammenhängen.

Die mögliche Verlegung des Konzernsitzes aus den USA in die Schweiz könnte sich in massiven Steuerersparnissen zu Buche schlagen. Gleichzeitig würden sich auch Synergien in der globalen Marktbeherrschung für einen neuen Super-Agrarkonzern ergeben. Zwar liegen die Übernahmeverhandlungen zur Zeit wieder einmal auf Eis, doch möglicherweise nicht für lange. Denn, so Finanzexperten: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer!

30 Milliarden Dollar Jahresumsatz bei Firmenfusion erwartet

Monsanto und Syngenta würden bei einer Fusion zukünftig vom Saatgut bis hin zur Produktion von Pestiziden eine gigantische Produktpalette quasi monopolisieren. Der dann neu auf dem Markt agierende Konzern könnte vom Start weg mit einem Jahresumsatzvolumen von 30 Milliarden Dollar rechnen. Gleichzeitig wäre durch die Marktmacht dann auch ein noch massiveres globales Auftreten gegenüber Umwelt- und Gesundheitsschutzanliegen zu erwarten.

Vor allem in Sachen Gentechnik hätte dies weltweit fatale Folgen. Schon jetzt gibt es eine breite Ablehnungsfront gegen die Hegemonie von Monsanto und Co in der Bevölkerung.

Monsanto-Herbizid Roundup soll massive Gesundheitsschäden hervorrufen

05.05.2014

Massive Gesundheitsprobleme ergeben sich laut der nun veröffentlichten Studie „Glyphosate, pathways to modern diseases II: Celiac sprue and gluten intolerance“ durch das Monsanto-Herbizid RoundUp. Roundup ist eines der weltweit meistverkauften Herbizide. Durch den ständig steigenden Anbau von Roundup-resistenten Gentechnik-Pflanzen gelangen offensichtlich vermehrt Schadstoffe in die Nahrungsmittelkette. Der massivste dieser Schadstoffe ist Glyphosat, welches in den Herbiziden enthalten ist.

Dies führt zu einem massiven Anstieg von Krankheiten, die sich vor allem in den Industriestaaten Nordamerikas und Europas weiter ausbreiten. Es kommt zu einer absoluten Gluten-Unverträglichkeit.Vor allem Darmerkrankungen wie etwa Zöliakie, Gluten-Intoleranz oder Reizdarmsyndrom werden dadurch begünstigt.

Fünf Prozent der Weltbevölkerung sind bereits erkrankt

Nicht weniger als fünf Prozent der Weltbevölkerung sind von diesen Darmerkrankungen bereits betroffen und sie breiten sich weiter aus. Als massive Symptome treten Übelkeit, Durchfall, Hautausschläge, makrozytäre Anämie und Depression auf. In weiterer Folge kann es zu nachhaltigen Ernährungsdefiziten kommen, die die Ursache weiterer Erkrankungen wie etwa der Nieren oder des Herz-Kreislauf-Systems sind. Auch Schilddrüsenerkrankungen und Krebs können dadurch in letzter Konsequenz begünstigt werden.

Echte Nahrungsmittel nur mehr für Superreiche

29.04.2014

Die Bevölkerung der westlichen Industriestaaten muss sich vielleicht schon bald auf ein Horrorszenario einstellen. Möglicherweise können sich in absehbarer Zeit nur mehr die Superreichen echte Nahrungsmittel leisten. Schon in naher Zukunft könnten durch Bürgerkriege, Naturkatastrophen, Umweltverschmutzung und Finanzspekulationen natürlich produzierte Nahrungsmittel zu einem für den Durchschnittsbürger unerschwinglichem Luxusgut werden. Lediglich eine finanzielle Elite würde dann noch echte und gesunde Lebensmittel auf den Mittagstisch bekommen.

Erste Vorzeichen für diese Entwicklung gibt es bereits in den USA, wo sich die Nahrungsmittelpreise in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln könnten. Aber auch in Deutschland kommt es bei den Nahrungsmittelpreisen zu einer galoppierenden Steigerung. So haben sich beispielsweise die Kartoffelpreise seit 2013 um satte 29 Prozent erhöht.

Künstliche Lebensmittel

Die internationale Nahrungsmittelindustrie hat sich bereits mit vollem Elan in die Schaffung von künstlichen Lebensmitteln gestürzt, die zukünftig aus dem Reagenzglas und dem 3D-Drucker kommen sollen. Bereits 2012 sollen nicht weniger als 350 Millionen Dollar in die Gründung solcher neuer Lebensmittelfabriken geflossen sein, die künftig Nahrung aus der Retorte produzieren sollen.

Gleichzeitig breiten sich aber auch Agrarindustrieriesen, wie etwa Monsanto inklusive Saatgutmonopol und Gentechnik weltweit immer weiter aus. Monsanto und Co. nutzen die Zukunftsszenarien und wollen mit ihrer Agrarindustrie als „Retter“ der Menschheit populär werden. So möchte Monsanto etwa zukünftig die Türkei als „Einfallstor“ in den Markt der Europäischen Union expansiv nutzen.

Monsanto möchte über die Türkei Europa erobern

Eine neue Strategie, den europäischen Markt zu erobern, hat sich der US-Agrarriese Monsanto zurechtgelegt. Der Agrarkonzern aus den USA nutzt seine Basis in der Türkei, um in die Europäische Union vorzudringen. Aktuell plant Monsanto, seine Produktionsanlagen in der türkischen Stadt Bursa massiv auszubauen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 30 Millionen US-Dollar. Mit dieser Summe soll die Saatgut-Produktion in der Türkei von 250.000 auf 1,2 Millionen Einheiten nahezu verfünffacht werden.

Standort Türkei soll Monsantos Europafeldzug unterstützen


Aktuell verfügt Monsanto in der Türkei neben Bursa über drei weitere Saatgut-Produktionsanlagen in Bergama, Çanakkale und Antakya. Die Produktions-Fläche in Bursa beläuft sich auf 54.000 Hektar. Monsanto hat aktuell Kooperationsverträge mit insgesamt 1.500 türkischen Bauern und betreibt darüber hinaus 150 sogenannte „Saatgut-Shops“.

Monsanto hat im Zusammenhang mit dem Standort Türkei eine klare Strategie formuliert, um den EU-Markt zu erobern. Auf diesem Weg können auch genmanipuliertes Saatgut bzw. Setzlinge in die EU eingeschleust werden

Monsanto breitet sein Saatgut-Monopol immer weiter aus


Der US-amerikanische Konzern Monsanto breitet indessen sein Saatgut-Monopol weltweit immer weiter aus. Dazu dienen ihm Freihandelsabkommen aber auch die Höchstgerichte. Im Jahr 2013 hatte der Agrarkonzern vor dem Oberste Gerichtshof der USA einen aus seiner Sicht wichtigen Etappensieg errungen. Ein Farmer aus dem Bundesstaat Ohio hatte gegen das Saatgut-Monopol verstoßen, indem er „widerrechtlich“ Sojabohnen-Saatgut von Monsanto mit anderem Saatgut gekreuzt und somit weitergezüchtet hatte. Das wurde ihm untersagt und er musste 85.000 Dollar Strafe zahlen.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü